Freitag, 30. Januar 2009

Dong Fang Mei Ren - Oriental Beauty



Dong Fang Mei Ren ist eine Teekreation entstanden Ende des 19 Jahrhundert. In dieser Zeit wurde der Tee in Nord Taiwan meist in geringer Höhe angebaut und geerntet. Die meisten Teebauer waren Immigranten aus Fujian mit wenig Anbau Erfahrung. Sie waren nach Formosa gekommen um ein neues und erfolgreiches Leben zu beginnen. Die meisten verkauften Ihre Ernte an Ausländer für den Export. Je besser die Qualität desto höher der Preis.
Während des Sommers, wurden die Teepflanzen regelmäßig von kleinen Insekten gefressen die vorrangig in dieser Ebene vorkamen. Diese Ernte konnten sie schlecht verkaufen, denn die Qualität wurde durch die Insekten enorm gemindert. Ein Teebauer wollte ich diesem Schicksal nicht ergeben, erntete die befallenen Teeblätter ganz normal und verkaufte diese zu einem sehr hohen Preis. Wie der Zufall es wollte war eben dieser Tee so gut, dass er selbst auf dem Tisch der Königin von England landete und „Oriental Beauty“ genannt wurde.

Oriental Beauty wird manchmal auch: Bai Hao Oolong (Oolong mir weißen Haaren oder Wu Se Cha (Tee der 5 Farben, genannt.
 

Aber was ist nun eigentlich Oriental Beauty, was verbirgt sich hinter dem Namen?
Es ist ein hoch fermentierter (+/-70%) Oolong. Geerntet werden im Sommer die jungen Teeblätter, nachdem sie von den Teeinsekten gebissen wurden. Diese Bisse lösen eine Oxidation in den Blättern aus und fügen so eine süße und saure Note hinzu. Dieses ist Charakteristisch für einen Dong Fang Mei Ren. Die Blätter sind kleiner als bei einem normalen Taiwan Oolong
Roter Tee (in Europa schwarzer Tee genannt) wird am besten in einer Keramik –Teekanne zubereitet. Einige dieser Tee geben Ihre hervorragende Note auch in einem YiXing Kännchen wieder…


tee01 

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Freitag, 16. Januar 2009

Teesorten: Gyokuro - Japans Edler Tautropfen


Gyokuro ist einer der Edelsten Tees in Japan. Übersetzt heist es "edler Tautropfen".

Dieser Tee ist auch in Japan kein Alltagstee, es ist ein sehr beliebtes Geschenk und wird vor allem zu besonderen Anlässen auf den Tisch gebracht. Die Aufwenige Verarbeitung und sein aromatischer und sanfter Geschmack machen diesen Tee dazu.


Sobald die Pflanzen anfangen aufzugehen wird der Tee mit Bambus- oder Schilfmatte abgedeckt um die Blätter vor der Sonneneinstrahlung zuschützen. Wegen diesem Verfahren, bildet der Tee weniger Bitter- und Gerbstoffe und entwickelt einen hohen Chlorophygehalt. Dies trägt maßgeblich zu dem milden aber reifen Geschmack bei und verhilft dem Tee zu seiner wunderschönen edlen tiefgrünen Farbe.

Für den Gyokuro werden nur die weichesten und zartesten Blätter verwendet. Diese werden gedämpft, getrocknet und gerollt.

Der Tee sollte mit bedacht und Zeit getrunken werden. 
Zeit um den vollen aber milden Geschmack in seinem ganzen Spektrum aufnehmen zukönnen.
Gyokuro entfaltet sich am besten mit einer Temperatur von 50 - 60 Grad. Einen guten Tee kann man bis zu 5 mal aufgießen, jedoch sollte dann das Wasser wärmer sein.


Vorgestern ist der Tee bei mir angekommen. Ich hatte schon öfter davon gehört wie gut er sein sollte, diesen aber nie in meiner Schale gehabt.
 

 Milder, wohltuender Duft und klarer und aromatischer Geschmack.
Kein Alltagstee und das ist auch Richtig, seine Zubereitung erfordert etwas Geschick und doch klärt der Tee auf Arbeit meinen Kopf und versetzt mich einen Augenblick in einen schönen Traum.
 

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