Mittwoch, 10. November 2010

On Tour - Harmonische Lehre - Show in Halle

Erst einmal möchte ich mich bei den vielen Zusprüchen und Mut machenden Worten bedanken... sie haben geholfen
Asiatischer Abend in Halle
Den Abend zuvor hatten wir schon alles in den Mietwagen geladen. Sämtliche Packte, Tüten und sonstige Waren. Wir sind extra noch zu meiner Mutter in den Garten gefahren um Bambus für die Dekoration frisch zu schneiden. Um 8 Uhr am einem Samstag Morgen ging es dann endlich los.
Ich glaube ich war von allen am aufgeregtesten. Meine Show, meine Choreografie, meine Deko und mein Name hinter allem. Natürlich hatte ich Hilfe und dafür Danke ich meinen Leuten sehr. Ohne Sie hätte ich es nicht geschafft.

Um 10 Uhr waren Ferry und ich vorOrt und kümmerten uns gleich um die Deko. Ich hab hier einige Eindrücke für euch...

halle-blog00
halle-blog01
halle-blog02
halle-blog09
halle-blog10

3 Räume waren zu Dekorieren, die Aufgabenstellung war, schlicht und doch Asiatisch. Ich denke das haben wir geschafft. Sicher kann man das nächste Mal einiges verbessern aber die Aufgabenstellung wurde erfüllt. Gegen 14 Uhr waren wir damit fertig und der Rest unseres Showteams traff ein. Naja der Rest war noch eine junge Dame. Wenigstens konnte nun die Generalprobe losgehen...

training-halle
training-halle01
training-halle02

Unser Team bestand zum Start des Abends aus 5 Leuten. Das Vorführ- Team, bestehend aus 3, ein eigener Fotograf und zu Gast die Teeboschaft Süd - Pia.

Der Abend wurde mit Tee eingeleitet. Jeder Gast bekam eine Schale Tee zur Begrüßung. Der Gast konnte wählen zwischen 2 verschieden asiatischen Schnäpsen oder eben einer Schale Tee. Die meisten griffen zu dem was sie kannten, dem Schnaps, doch viele auch zu einer Schale Tee und davon ließen sich dann einige bei mir am Tisch nieder um mehr als eine Schale zu genießen. Überwältigend war die Auswahl des Tees. Dies war Pia zu verdanken, die das gesamte Teebotschafts-Sortiment im Auto hatte. 


halle-blog08
halle-blog07
halle-blog11

Gegen 21:00Uhr das der erste Teil unserer Show:
halle-blog03
halle-blog06
Teil 2 gegen 22:00 Uhr
halle-blog04
halle-blog05
Insgesamt dauerte die kleine Vorführung knappe 20min. Die Übung hatte sich ausgezahlt und es gab keine Pannen oder Aussetzer.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Auftritte... 


Flattr this

Freitag, 5. November 2010

Teesorten: Oriental Beauty hat seinen Preis

Ein Oriental Beauty Tee hat seinen Preis. Doch wie kommen diese Preise zustande. Ich habe hier einen schönen Bericht gefunden und möchte euch diesen nicht vorenthalten. Noch einmal zur Erinnerung Oriental Beauty - Dong Fang Mei Ren

Bei normalen Taiwan Tee werden immer 2 Blätter und eine Knospe geerntet. Das spricht für seine hervorragende Qualität. Beim Oriental Beauty ist das anders, dort spricht ein Blatt mit einer Knospe für eine gute Qualität.
Dieses eine Blatt muss von dem Paoli Insekt gebissen worden sein. 
Die Farmer ernten im Jahr nur ein Paket von diesem einzigartigen Tee, ein Paket, kleiner als ein Volleyball mit ca. 0,6kgs.

Nur einmal im Jahr kommen die kleinen Insekten auf die Oriental Beauty Farmen, im flachen Land von Taiwan, um sich an den Teeblättern rund zu trinken. Nicht jedes Blatt wird von den kleinen Insekten gebissen und die Arbeiter müssen sehr sorgfältig nach den entsprechenden Blättern suchen. Diese werden, nach dem Biss, gekräuselt und bekommen eine gelbe oder violette Farbe und können so erkannt werden.
Die Bisse der Paoli Insekten sind für das Blatt eher wie Mückenstiche auf unserem Körper. Sie wollen an den Saft der Blätter. 

Die kleinen "Stiche" im Blatt sind unsichtbar und manche Blätter mit ernsthaften Bissen werden so angreifbar das man sie kaum noch berühren kann. Das sind Schätze für jeden Teefarmer.

Die gebissenen Blätter haben weniger Wasseranteil als gesunde Blätter. Ein Arbeiter sammelt nur ca. 0,6kgs Blätter pro Tag. 

Nach dem Verarbeitungsprozess bleibt dann nicht mehr viel an Tee übrig. Der gesamte Arbeitsprozess muss manuell von statten gehen, welche auch erhebliche Kosten verursacht.

Maschinen können bei diesem Tee nicht eingesetzt werden.

Ein schöner Tee und im original sehr schwer zu bekommen in unserem Lande. Der Tee hat seine Kosten aber es lohnt sich?

Selbst die Englische Königin ist begeistert und gab Ihm den Namen Oriental Beauty. Die tanzenden Blätter, die unterschiedlichen Farben und der feine, fast honigartige Geschmack haben sie überzeugt.

Flattr this 

Montag, 1. November 2010

Bambuskohle - Testergebisse


Ich nenne es einmal, das "schwarze Gold" wenn man diese Beschreibung so gelesen hat, kann man dies gut glauben.
Hier nun die Ergebnisse:

Test 1: Trinkwasser
Auf meiner Arbeit gibt es einen Wasserautomaten. Dieser filtert das Leitungswasser und bereitet es auf. Bekanntlich ist ja deutsches Leitungswasser gut trinkbar. Nach dem Filter ist das Wasser recht gut, hat aber immer noch einen leicht säuerlichen Geschmack.
Im ersten Versuch hab ich tagsüber ein Stück Bambuskohle in mein Wasser getan. Abends dann, holte ich ein weiteres Glas Wasser aus dem Automaten und machte den direkten Vergleich.
 
Ergebnis:
Das Wasser mit der Kohle war zwar etwas trüber aber voll Energie. Auf der Zunge war es seidig weich und ohne den erwähnten säuerlichen Geschmack. Ganz weich und beinahe süß


Test 2: Teewasser
Noch am selben Abend als die Bambuskohle mit der Post eintraf, gab ich ein Stück davon in meinen 5 Liter Teewasserkanister.
Am nächsten Abend nahm ich mir dann die Zeit für eine Schale Tee. Nach dem super Ergebnis von dem Trinkwasser Experiment beflügelt.
Der Tee bekam eine Leuchtende Farbe und der Geruch war herrlich blumig und seidig. Im Geschmack ist er viel weicher und man kann sehr viel mehr Nuancen raus holen.


Test 3: Kohle direkt im Wasserkocher
In der Beschreibung steht, wenn man die Kohle direkt in den Wasserkocher gibt, soll dieser nicht verkalken und das Wasser optimal für den Tee vorbereiten.
Hierbei wurde mein Tee allerdings sehr dunkel in der Farbe, er hatte nicht mehr die Leichtigkeit im Duft wie ich es vorher bemerkt hatte. Auch im Geschmack war er herber und man konnte nur wenige Aufgüsse damit herstellen.

Der Wasserkocher mag nicht verkalken aber ich mochte den Tee der auf diese Art entstand überhaupt nicht.


Fazit:
Bambuskohle werde auch ich weiter empfehlen und vor allem weiter nutzen. Sie wird einen festen Bestandteil in meinen Teeutensilien sein. Die Lobes reden der vielen Meister waren also nicht umsonst...