Dienstag, 22. November 2011

Morning Ensemble #1

Todays morning ensemble is a dark brown teapot and a jade green porcelain justicepot (also a teapot). A bit like yin and Yang

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Sonntag, 6. November 2011

Herbst Impressionen

Letzte Woche habe ich diese schönen Bilder im Mahrzahner Park/ Berlin für euch gemacht. Das Wetter war schön und die Farben stachen einem in Auge. Wunderschön.
Selbst das überfüllte chinesische Teehaus und die lange "Tee-Wartezeit" konnten meiner Stimmungs nichts anhaben.

Ich liebe den Marzahner-Park/ Berlin einfach und wäre dieser nicht so weit weg, hätte ich eine Jahreskarte und wäre fast täglich da.
So aber genieße ich jede Sekunde in diesem Erholungspark und speichere die Bilder in meinen Gedanken. In der dunklen Jahreszeit die jetzt kommt, kann ich sie dann wieder in meinen Gedanken hervor rufen und bin somit nicht ganz ohne Farbe

Genießt die schönen Bilder:
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Dienstag, 31. Mai 2011

Teesorten: Java Oolong


Nun liegt unsere Reise schon etwas länger zurück und so richtig Zeit habe ich erst jetzt für diesen Artikel gefunden.
Ich sitze auf dem Balkon, mein Notebook auf dem Schoß, eine Schale Tee neben mir und tippe nun endlich etwas zu diesem wunderbaren Tee.

Gefunden haben wir diesen Tee in Jakarta/ Indonesien. In einem kleinen Geschäft vollgestopft mit Teesachen, die das Herz erfreuen.
In Indonesien wird Hauptsächlich Schwarzer Tee getrunken und deshalb war eine wunderbare Überraschung einen Oolong Tee dort zu finden.
Der Name ist schlicht "Java Oolong"


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Es handelt sich um einen leicht fermentierten Tee, der etwas nach geröstet wurde. Im Geschmack ist er sehr Kräftig. In der Schale sieht man ein kräftiges Grün.
Ich würde den Tee als einen Frühstückstee bezeichnen. Gern trinke ich diesen nach dem Frühstück. Er macht wach und belebt die Geister.

In dem Teeladen in Jakarta, bereitete eine junge Frau eine Schale dieses Tees für uns zu. Sie nahm viel zu viel von den Blättern und der Tee schmeckte zu bitter. Trotzdem kaufte ich den Tee, den sein Potenzial war schon zu erkennen.

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Ihr könnt hier die schönen gerollten Blätter sehen.
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Hier seht Ihr die ganzen Blätter in ihrer vollen Pracht.
Schon im Laden wunderte ich mich über das schöne Blatt, es erinnerte mich doch irgendwie an einen Alishan. Nach genauem Nachfragen fand ich tatsächlich raus, das schlaue Bauern Teesträucher aus Taiwan nach Indonesien brachten.
Kein Wunder also.


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Wenn wir nächstes Jahr wieder nach Indonesien fliegen muss ich unbedingt diese Teeplantage besuchen.
Jedenfalls ist es eine gute Alternative zu Taiwan Tees


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Sonntag, 1. Mai 2011

Meine Familie und das (Tee) Wasser


Seit nunmehr 12 Jahren beschäftige ich mich mit Tee. Angefangen hat die Liebe dazu mit meiner Ausbildung in den Kampfkünsten.
Je mehr ich über den Tee lerne umso mehr lerne ich wie wichtig das Wasser dafür ist.


In China sagt man:
Wasser ist die Mutter des Tees. Wasser ist das perfekte Gegenstück zum Tee.

Lu Yu, ein Gelehrter aus der Tang Dynastie, bevorzugte Wasser aus den Bergen, dem der ebenmäßigen Quellen. 

Ein Gelehrter der Ming Dynastie wies daraufhin das einfacher Tee mit sehr gutem Wasser wesentlich besser schmecke, wie auch immer, guter Tee der mit dem falschen Wasser aufgebrüht wird schmeckt nicht besonders.

Seit einiger Zeit also predige ich meiner Familie die Wichtigkeit von gutem Wasser im Zusammenhang mit Tee und sogar Kaffee.
Immer wurde es mit einem lächeln abgetan.
 

Nun aber besuchten "die Damen vom Grill" die kleine Insel Sri Lanka und dort eine Teeplantage. 
Auf dieser Teeplantage kauften sie Tee, der ihnen besonders gut schmeckte.

Wieder in Deutschland wollten sie diesen besagten Tee zubereiten.
Siehe da ein Wunder der Tee schmeckte ihnen nicht. 

Meine erste Aussage dazu war: Wechselt das Wasser. 
Wieder ein lächeln.
Sie probierten Wochenlang die verschiedensten Möglichkeiten in der Dosis des Tees und er wollte einfach nicht schmecken. 

In Verzweiflung griffen sie also zu einer gekauften Flasche Wasser.
 

Ihr werdet es nicht glauben was geschah.... der Tee schmeckte plötzlich, lag das vielleicht an der neuen Dosis oder vielleicht auch am Wasser?

Dann arbeitete ich einen Flyer und einen Bericht über die Bambuskohle aus. Ihr kennt ja mein Loblied darauf. Meine Mama las es und nun ist die Kohle in sämtlichen Abteilungen in Ihrem Haushalt eingesetzt.

Es geht sogar noch weiter, sie selbst las auch viel über das "schwarze Gold" und probierte gleich eine andere Sorte aus.



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Sonntag, 13. März 2011

On Tour: Teeplantage TANJUNGSARI - Indonesien



Bei Wind und Wetter haben wir uns für euch in die Teeplantage Tanjungsari bei Wonosobo/Indonesien gewagt. Es ist eine relativ kleine Anlage aber sehr schön.

In Indonesien wird vorwiegend schwarzer Tee produziert. Im Land hier gibt es überall Tee aber meistens mit sehr viel Zucker. Das wäre gar nicht nötig den einige Teesorten sind durch aus sehr genießbar. In West und Mitte Java wird der Tee sehr süss getrunken. Richtung Osten bis Bali wird wieder weniger bis gar kein Zucker verwendet.

Leider waren wir zu spät vor Ort so das es keinen Ansprechpartner mehr für die Teebotschaft gab. Hier nun einige Bilder:

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Wir haben auch ein bisschen Tee gesammelt um einmal eine selbst gemachte Schale Tee zu geniessen. Mitbringen werden wir diesen aber nicht. Trotzdem ein bisschen Tee werde ich schon für euch dabei haben auch von der Plantage.



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Freitag, 25. Februar 2011

On Tour: Crepesstation



Gerade bin ich von unserer Veranstaltung in der Crepestation gekommen.
Es war eine kleine und angenehme Runde. Ich im Vorfeld sehr darauf bedacht die Teilnehmerzahl klein zu halten. Ersten weil die Crepestation nicht so riesig ist und zweitens damit jeder auch eine Schale Tee erhält.

Diesmal wagte ich mich in ein neues Feld und zwar die Welt der Japanischen Tees. Die Auswahl der Tees war vom Alltags Tee, dem Sencha, bis zur Königsklasse, dem Gyokuro. Japanische Tee sind schwierig zu bereiten. Hier kommt es mehr den je auf die Wasserqualität, die Zieh zeit und die Temperatur an als bei anderen Grüntees.
Natürlich trinke ich auch im Alltag mal einen Japanischen Tee und was passte besser als japanische Crêpes mit japanischen Tee?
Herb und süß passt sehr gut zusammen.
Wert legte ich auch wieder auf die Ambiente. Es sollte schlicht und doch schön sein.

Seht selbst:

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beim falten der Lotus-Servietten

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der letzte Schliff bevor die Gäste kamen.

Als erstes bereitete ich einen Alltags-Tee, einen Sencha.
Dieser stieß sehr auf Verwunderung. Hatte doch der eine oder andere schon mal einen Sencha getrunken, war dieser voll, leicht süß und gar nicht bitter im Geschmack.

Die Crepestation hatte extra für uns einen Tee-Event Special Crêpe entworfen. Die Gäste konnten aus 4 verschiedenen Crêpes eine Wahl treffen. 3 Süße und eine herzhafter standen zur Auswahl. Die Gäste wählten nach dem ersten Tee Ihren Favoriten.

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Als zweiten Tee hatte ich die Königsklasse der japanischen Tees gewählt. Einen Gyokuro.
Ein sanfter Tee, süßlich, nicht herb mit einer ganz besonderen Note.
Auch dieser Tee stieß auf Anhieb auf Gefallen.

Nach dem Tee wurde das Essen serviert. Die leckeren Crêpes schmeckten wie immer super. Man merkt das diese hier mit viel Liebe zum Detail gemacht werden. Nach so einem süßen Erlebnis verlangt es nach einem Kräftigen Tee und so blieb nur noch ein Matcha zum Abschluss.
Matcha muss man mögen und so waren die Meinungen auch geteilt über den Tee.


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