Donnerstag, 30. Juli 2015

Holiday Ensemble #20


Es war ja "nur" Berlin für eine Woche und eigentlich ist Berlin für mich kein Urlaub.
Urlaub ist alles was außerhalb von Deutschland liegt und Zugang zum Meer hat und länger als ne Woche geht.
Doch mit Kleinkind ändern sich die Prioritäten und so war Berlin, der Heimaturlaub, die reinste Erholung.
Alle Omas kümmerten sich um den kleinen Teemeister und ich hatte Freigang und konnte mich mit Freunden treffen. Ein paar andere Gesprächsthemen als Baby taten mir sehr gut.

Dienstag, 28. Juli 2015

Ausgetrunken #2- Atessa

Mein Teevernichtungsverhalten ist anscheinend gar nicht so stark wie bei meinen lieben Teefreundinnen. Ich versuche immer, möglichst abwechslungsreich zu trinken und keinen Tee zu schnell zu leeren. Deshalb sammeln sich bei mir auch in drei Monaten nicht sooooo viele leere Teepackungen, aber drei sind es trotzdem geworden.
Glücklicherweise habe ich einen anderen Ali Shan aus Taiwan, der mich tröstet, dass der Ali aus dem Berliner Teesalon nun leer ist. Mein Liebster liebt diesen Tee auch sehr, sodass wir irgendwann entweder thirsty besuchen müssen, oder sie uns über den Postweg mit neuem Tee versorgen muss.

Die rote Packung ist ein Tie Guan Yin, relativ günstig, nicht besonders, aber ein ganz guter Frühstückstee und zum "nebenbei" trinken. Selbiges gilt für den Ever Spring Jade Oolong von dem teehaus.cöln, er hat eine viel bessere Qualität (mehr Aufgüsse), aber der Geschmack ist nicht umwerfend.
Beide Tees schmecken, aber ich war jetzt froh, dass ich sie vernichtet habe (wobei mein Liebster den Tie Guan Yin sehr gerne mag, gut, dass ich von thirsty noch ein paar kleinere Proben habe).
Die Bilder sind entstanden, während wir versuchen, den GABA Oolong zu vernichten. Wir sind nah dran, weil es ein soooo leckerer Tee ist, aber geschafft haben wir es nicht ganz.
Dieses neue Teetisch-Teelicht habe ich von meinem Bruderherz bekommen– eine schöne neue Bereicherung :)

Herzliche Grüße,
Atessa

Donnerstag, 23. Juli 2015

Lernen mit Tee

Zum Glück regnete es zumindest an einem der Lerntage– deshalb ist das Bild auch so düster
Hallo zusammen! Lesen hier eigentlich auch Studenten mit, Schüler oder andere Menschen, die von Zeit zu Zeit viel lernen müssen?
Nach dem letzten high-intensitiv-learning Wochenende finde ich es mal an der Zeit von meiner Lernroutine zu berichten, schließlich nimmt die Teezeremonie dabei einen wichtigen Platz ein.
Natürlich kann ich nur von mir persönlich berichten, jeder muss seine eigene Lernmethode finden.

Ich bin ein visueller Lerntyp und habe eine Art fotographisches Gedächtnis.
Während des Semesters bereite ich jede Seminarstunde nach. Das heißt, dass ich die Mitschrift (die fertige ich auf dem Macbook an) ergänzend mit den Powerpoint-Folien noch einmal aufschreibe– per Hand, möglichst übersichtlich und mit Farben, Grafiken und Symbolen.
Dabei lerne ich schon mit und mein Gedächtnis merkt sich den Aufbau eines Themas, so kann ich es später leicht abrufen.

Gegen Ende des Semesters (eigentlich müsste ich das auch semesterbegleitend machen) schreibe ich mir Karteikarten. Das mache ich nicht mehr auf Zettel, weil ich das für Verschwendung halte, ich benutze das Programm Kartenheld. Da ich mein Macbook immer dabei habe, kann ich zwischendurch immer lernen, besonders auf Zugfahrten.
Im Sonnenschein sieht man die Teeblätter in der Teekannne 
Richtig zum Einsatz kommt das Programm aber erst am Wochenende vor der Klausur.
Da setze ich mich ganz gemütlich an den Teetisch, auf der anderen Seite sitzt mein Liebster.
Ich bereite den Tee zu und er fragt mich die Karten ab, begleitend haben wir meine Mappe mit den Aufzeichnungen dabei, wenn ich mal was vergessen habe.

Mir hilft es zu lernen, wenn ich nebenbei noch etwas anderes tun kann. Der Tee und die Zubereitung sind ruhig und helfen mir, mich zu konzentrieren. So kann ich viel besser lernen und merke mir die Dinge schneller. Ob das jetzt auch am Tee selbst liegt, weiß ich nicht. Es ist einfach der allgemeine Umgang und die Umgebung.

Inzwischen freue ich mich eigentlich sogar auf dieses Lernwochenende. Schließlich habe ich eine Ausrede, warum ich den ganzen Tag am Teetisch sitze, in der Woche ist das nicht möglich. Es stört auch keiner, weil ich ja lerne– einfach perfekt!
So haben wir bestimmt pro Tag acht verschiedene Tees getrunken, einfach ganz toll, um sich mal wieder durch alle Teesorten zu trinken, meist trinke ich ja sonst doch eher meine liebsten Tees.

Vielleicht hat der ein oder andere ja eine Anregung für das eigene Lernprozedere mitgenommen und vielleicht nutzt ihr demnächst selbst das Lernen als "Ausrede" zum Teetrinken =)

Herzliche Grüße,
Atessa
Perfekt für den Teetisch–natürlich von meinem Bruder


Dienstag, 21. Juli 2015

Das Leben - unser größtes Geschenk


Aus gegebenen Anlass möchte ich heute ein bisschen Off-Topic gehen.
In den letzten Tagen habe ich des Öfteren über mein Leben nachgedacht. Gerade wenn ich die aktuellen Nachrichten lese wird mir immer klarer wie wertvoll unser Leben ist.
Klar gab es immer Kriege und Hungersnöte und auch die machten bewusst wie wichtig unser Leben ist aber gerade kommen noch die Amokläufe und Terroristischen Anschläge dazu.

Wir kommen auf die Welt mit nichts anderem als unserem Leben. Das größte Geschenk überhaupt.


Ich denke oft nach was ich noch alles in meinem Leben erreichen und lernen möchte, was ich sehen will oder probieren möchte. Einiges mögen nur Träume sein und nie wahr werden aber andere Dinge kann ich schaffen wenn ich nur daran glaube.
Ich möchte meinen Sohn wachsen sehen und die Erinnerung seiner ersten Schritte und seines Lachens bewahren. So lange es geht möchte ich ihn Begleiten. Ich bin so dankbar das ich jetzt und hier Leben kann.
Manche Menschen werden kürzer, andere länger leben als ich und doch werden sich unsere Wege kreuzen und wir können von einander lernen.
Ich bin Dankbar das ich Damaskus vor dem Krieg sehen durfte und tolle Menschen kennen gelernt habe, ich bin Dankbar China gesehen zu haben aber ich bin auch Dankbar mit einem guten Freund eine Schale Tee geteilt zu haben.
Ich möchte wieder nach China reisen und meine Schwiegereltern kennen lernen und ihnen ihren Enkel präsentieren. Ich freue mich schon auf ihr glückliches Gesicht. Ich möchte meinen Sohn bei meiner Mama lachen sehen und ich träume davon den Tee und die Kunst darin weiter zu teilen und vielen Menschen an diesem Erlebnis teilhaben zu lassen. Ich freue mich auf neue Menschen in meinem Leben und neue abendteuer aber auch auf einen ruhigen Fernsehabend mit meinen Liebsten.
Das Leben hat so viel zu bieten aber man muss es selbst in Angriff nehmen und wollen, man muss träumen und sich Ziele setzen. Sich nicht von trüben Gedanken die Schönheit des Lebens stehlen lassen. Ich habe meine Up´s und bin dann Tagelang down´s, vielleicht eine Art der Depression? Doch immer wieder komme ich auf die Beine weil ich das Leben liebe. Nicht immer perfekt aber doch perfekt.

Ich war schon immer ein sehr Empathischer Mensch und wenn ich all meine Träume und Erinnerungen durchgehe und lese wie Urlauber einfach so, ohne Grund (fürs töten gibt es nie einen Grund, in keiner Religion oder sonst was) erschossen werden oder eine alte Dame die schon so viele Erinnerungen gesammelt hat und noch ein paar Träume hat, einfach so hingerichtet wird, dann macht mir das Angst. Es tut mir weh und zeigt mir gleichzeitig wie wertvoll es ist, zu Leben.
Wir haben nur dieses eine Leben! Nur das hier und jetzt. Danach sind wir weg und mit uns bleiben die Erinnerungen.
Die Hemmschwelle des Tötens, jemanden bewusst dieses eine Leben zu nehmen, wird immer weniger. Das macht mir Angst. Übrigens seh ich das für Mensch und Tier. Auch ein Affe, Löwe, eine Kuh oder ein Huhn hat nur dieses eine Leben.
Mit keinem Geld der Welt können wir ein zweites kaufen.
Nur eins!

Donnerstag, 16. Juli 2015

Ensemble #19 - Arbeitsplatz

Die Tage sind heiß und unerbittlich. Trotz der Hitze darf Tee nicht fehlen.
In vielen Wüsten Ländern wird immer heißer Tee angeboten und getrunken, dies hilft dem Körper zu kühlen und die Hitze erträglicher zu machen.

Klar könnte ich auch einfach Eistee machen und das habe ich auch aber dennoch ist ein schöner oolong nie ganz aus meiner Tagesroutine weg zu denken.

Dank dem Herrn Atessa, nennen wir ihn mal so,  hab ich ein kleines Blogger Laptop. Das kann ich bequem an den Teetisch stellen und neben dem tee etwas tippen und so sieht es dann aus während der kleine Teemeister schläft:



Dienstag, 14. Juli 2015

RuYi Schwarztee von Emerail


Insgesamt 5 Tees bekam ich vor einiger Zeit von Emerail zum testen. 2 grüne Tees, 1 Jasmin Tee und 2 schwarze Tees. Ein gerollter Grüntee war schon ganz gut aber der RuYi Schwarztee hat mich wirklich überzeugt.


Alle Tees von Emerail stammen aus dem Hochland der der Tee Provinz Guizhou/ China.










Als ich den Tee zum testen bekam, war dieser leider nur in Teebeuteln verpackt. Ein bisschen lustig für einen Teekünstler mit Teebeuteln zu arbeiten. Ich zerriss den Teebeutel und kippte den Inhalt in meine kleine Schwarztee-Kanne. Schon in dem kleinen Beutel kann man die schönen Teeblätter erkennen.
 

Übrigens sind die Teebeutel aus Mais-stärke und können zu 100% biologisch abgebaut werden.
Schwarztee wird in China "roter Tee" genannt, das liegt vor allem daran das der Aufguss oft eher rötlich oder orange schimmert, zu den schwarzen Tee zählt man die dunklen Pu Erh Tees.
Eine Packung des Schwarztees enthält 10 Teebeutel und ein Teebeutel reicht genau für eine kleine Tonkanne.




Warum mag ich gerade diesen Tee besonders?
Der Tee schmeckt schon im ersten Aufguss fruchtig und weich, die Teeblätter entfalten sich langsam und präsentieren ihre volle Schönheit. Kein Geschnipsel!
Ich kann den Tee, gefühlt, ewig aufgießen ohne das er wesentlich an Geschmack verliert. Natürlich wird er schwächer aber er hat noch nach dem 5. Aufguss etwas besonderes und fruchtiges.



Es ist leider kein Sommertee und so wird der Rest des Tees wohl eher im Herbst vertrunken. Da freue ich mich schon sehr drauf auch an regnerischen Tagen wie heute landet er gelegentlich in meiner Kanne.


Wer keine Zeit für eine Ausführliche "Teezeremonie" im Alltag hat, der ist bei den Emerail Teebeuteln genau richtig. Die Qualität im Beutel ist einsame Spitze. Die losen Tees sind genau gleich mit dem Beutel Tees. Leider konnte ich den Preis für euch nicht raus finden aber ihr könnt die Tee bei Kaufhof oder Karstadt erwerben also haltet doch mal die Augen auf.
Wer einen Preis findet der kann diesen gern als Kommentar posten.
Übrigens könnt Ihr die Tees noch bis Ende des Monats bei dem Facebook Gewinnspiel von Emerail gewinnen, mit etwas Glück könnt Ihr mir erzählen wie der Tee euch schmeckt:
http://greens-germany.blogspot.de/2015/05/like-uns-auf-facebook.html





Donnerstag, 9. Juli 2015

Aus der Schatztruhe - altes Neu entdeckt mit Pu Erh Tee


Ich habe ein bisschen in meinen Schätzen für euch gekramt. Eigentlich habe ich fremdgekramt den diese kleine weiße Teekanne ist gar nicht von mir. Sie ist von meinem ehemaligen Lehrer der mich auf den Weg des Tees geführt hat.
Irgendwann wird sie die lange Reise nach Taiwan zurück zu Ihrem Besitzer antreten aber bis dahin kann sie euch noch in dem einen oder anderen Ensemble erfreuen.


Die kleine ist für Pu Erh eingetrunken und da traf es sich sehr gut das meine Freundin mir eine schöne Pu Erh Scheibe aus China mitbrachte.
Dunkel und süffig ist der Tee.




Dienstag, 7. Juli 2015

Tee im Konsulat

Letzte Woche hatte ich die Ehre im Frankfurter chinesischen Konsulat Tee zu bereiten.
Ich war schon etwas aufgeregt, mein letzter Tee Event lag auch schon etwas zurück, auf der anderen Seite hat sich meine Teekunst gerade in letzter Zeit um einiges verändert.
Durch verschiedene Teeevents konnte ich mich wieder mit frischen Ideen an den Tee und das drum herum machen.



Das Konsulat in Frankfurt öffnete für einen "Tag der offenen Tür" seine Pforten und verschaffte den Besucher einen Blick hinter die Kulissen.
Dazu stellten sich noch verschiedene Unternehmen vor und bereiteten so, durch z.B. Bücher oder traditionelle Medizin, Einblicke in die Jahrhunderte alte Kultur Chinas.
So auch wir mit der Teekunst.
Ich durfte im  Namen von Emerail, Tee für die Besucher bereiten. Dazu wählte ich ein schlichtes und einfaches Tee-Ensemble was den Geschmack des Tees in den Vordergrunde stellen sollte.

Es gab viele Interessante Gespräche mit Besuchern die bei uns eine kleine Ruhe Oase fanden.
Ich bin ganz begeistert von dem schwarzen Tee und lies das die Besucher auch schmecken. Den Tee werde ich euch aber noch einmal gesondert vorstellen.


Eine interessante Anekdote von dem Event:
Als ich über Koffein im Tee sprach, riet mir eine ältere Dame diesen Begriff nicht zu verwenden, da Koffein ja nur für Kaffee gelte und es beim Tee zu verwirrend sei. Als ich erwähnte das Koffein das selbe wie Teein sei, wurde sie fast etwas laut und meinte das der Begriff einfach nicht richtig sei.
Wie seht Ihr das?
Ich denke das Koffein sehr verbreitet ist und wenn man mit dem Begriff Teein kommt das es eher zu Verwirrung führen kann. Teein klingt "gesünder" und weniger gefährlich dabei hat beides die selbe Wirkung. Koffein kennt jeder und weiß etwas damit anzufangen.


Alles in allem hat mir das Event sehr gefallen. Ich hatte Spaß daran andere Menschen am Tee teilhaben zu lassen, dafür sorgten auch die guten Tees von Emerail.
Wenn die Qualität des Tees stimmt dann macht so ein Event natürlich besonders viel Spaß und man kann die Tees guten Gewissens vertreten.


Kleiner Tipp noch für euch, es gibt auf der Facebook Seite ein Gewinnspiel indem ihr die Tees von Emerail gewinnen könnt. Noch bis zum 30.7. könnt Ihr mitmachen:

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Donnerstag, 2. Juli 2015

Gymondo Themenwoche - Superfoods - Matcha

Matcha, egal wo man hinschaut, ob nach Hollywood oder beim Café um die Ecke, fast überall ist er zu finden. Doch was ist Matcha?



Matcha ist gemahlener grüner Tee, der besonders gesund sein soll.
Wer sich den Tee anschaut, könnte auf den Gedanken kommen, dass die Farbe künstlich hergestellt und zugemischt wurde.
Das ist nicht so!
Etwa 4 Wochen vor der Ernte werden die Teefelder überdacht. Dadurch bekommen die Pflanzen kaum noch natürliches Licht. Das regt die Pflanze an, mehr Chlorophyll zu produzieren.
Chlorophyll ist für die grüne Farbe der Pflanzen zuständig.

(Da hab ich mal in Bio Unterricht aufgepasst.)