Märchenabend im Berliner Teesalon



Jedes Jahr im Herbst finden in Berlin die Märchentage statt. Was gibt es da besseres, als bei einer schönen Tasse Tee jemandem beim Vorlesen zuzuhören. Und das vielleicht an einem Ort, der gemütlich eingerichtet ist und wo aus jedem Objekt ringsherum eine eigene Geschichte zu hören sein könnte. Dazu vielleicht „ein wenig“ zu essen, passend zum Thema des Märchens...

 


Ja, ich war mal wieder im Berliner Teesalon...

In diesem Jahr lautete das Thema: Die Liebe ist eine Himmelsmacht, Märchen und Geschichten von Liebe und Hass
Und Frau Maerz machte daraus für uns einen „Herzens – Abend“ mit Märchen und Geschichten von saligen Fräuleins aus Südtirol  und die sind schon etwas märchenhaft, geheimnisvoll.

„Die Blumen von Lagorai ist ein wunderschönes Märchen, das von Dina di Lagorai handelt, die jeden Tag zum Tal der blauen Blumen wandert, um ihren gefallenen Bräutigam noch einmal zu sehen....“



In diesem Raum zu sitzen, leicht abenddunkel, bei flackerndem Kerzenschein in selbstgeschnittenen Windlichtern, dampfenden Tee in schönen Porzellantassen vor sich und dann zu lauschen, wie Frau Maerz eindrucksvoll und mit viel Herzblut diese Geschichten vorliest, erzählt, unterstützt von ihrer Mitarbeiterin, lässt die Phantasie schweifen und man wird sich vor Ort in diesen Geschichten wiederfinden.


Und in der Pause zwischendurch gab es dann ein „Spezialitäten – Buffet“ mit ganz vielen selbstzubereiteten südtiroler Spezialitäten, natürlich mit den entsprechenden Namen versehen, wie zum Beispiel:

Gerstensuppe mit Spinat-, Speck-, oder Käsknödel,
Schupfnudeln mit Kraut,
Schlutzkrapfen mit Pilzfüllung,...
Polentaschnitten, mariniertes Gemüse, ...
Schinken, Speck und Käs, ...
und zum Abschluss:
Schwarzplententorte und zweierlei Apfelstrudel mit Vanillesauce und Sahne.


Alles ganz lecker zubereitet und schön angerichtet, ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Da verging uns die Zeit märchenhaft schnell und wir konnten uns gar nicht gleich trennen von diesem Ort, nachdem die letzte Geschichte erzählt war.


Als Tee gab es übrigens einen Grüntee mit Kräutermischung, den Andenkräutertee und für mich von ganz besonderem Interesse, den Dian Hong Gushu, ein schöner „roter“ Tee, der aromatisch und weich mit interessanten Aromen passend für mich zu diesem Abend war.
Und wer mit Tee am Abend nicht ganz so vertraut ist, konnte sich auch einen leckeren Wein kredenzen lassen. ( Die Weinkarte war länger als die Teekarte...)













Also vielen Dank an den Berliner Teesalon für diesen schönen Abend ... wir sind bestimmt auch im nächsten Jahr wieder mit dabei.

Wer noch was über die saligen Fräuleins lesen möchte, dem hab ich als Beispiel diese Seite herausgesucht:




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