Ausgetrunken | Yemin

Es ist wieder soweit, meine Tüten müssen weg.
Komisch wie wir Blogger mit der Zeit werden, wir heben unseren Müll auf um diesen anderen zu präsentieren. Die "Komischen" werden wir genannt wenn wir in Restaurants Bilder machen. Wenn ich im Restaurant die Kamera raus hole um einen Tee zu fotografieren werde ich komisch angeschaut, wenn ich diesen Menschen dann auch noch erzählen würde das ich meinen Müll 3 Monate horte. Bin ich dann ein Teemessi?
Dabei ist alles was ich erreichen möchte, euch einen Einblick in meine Trinkkultur? - kann ich das so schreiben  - zu geben. Welche Tee kann ich guten Wissens und Gewissens weiter empfehlen und wie könnt Ihr eventuelle Fehlkäufe vermeiden. Doch eigentlich muss der Tee, der es in diesen Post schafft, gut sein. Wäre er nicht gut dann hätte ich den Tee auf die ein oder andere Weise entsorgt.
Bei ganz schlimmen Sorten hilft eine Kette mit Stein dran und dann wird das kleine Paket im Meer versenkt auf das es nie auftauchen möge. Besser nicht im Ganges aber im großen Ozean 3 Tage entfernt vom Land.

Im letzten "Ausgetrunken" Post habe ich nicht so viele Tee geschafft, diesmal habe ich dafür umso mehr. Macht euch einen Tee, lehnt euch zurück und lest was es alles bis zum bitteren Ende (schönes Wortspiel, Teewird am Ende oft bitter, entweder durch verlust des geliebten oder geschmackllich bitter) in meinen Bauch geschafft hat.


Monatsfavorit - Atessa #17 Oktober

Am Abend liege ich oft im Bett und denke mir: Atessa, du hast heute gar keinen Tee getrunken. Die Zeiten sind rar, häufig komme ich erst ganz spät abends zum Tee und dann geht der Griff zum Pu Ehr, da er nicht so viel Koffein enthält. Pu ist also wieder einer der häufigsten Tees, die ich am Teetisch getrunken habe. Momentan beginnt für mich aber auch wieder die Zeit der Kräuteraufgüsse, schließlich bin ich eine kleine Kräuterhexe.

Der Tee oben in der Schale ist der Nepal Oolong Jun Chiyabari von TeeGeschwendner. Den finde ich tatsächlich gar nicht mal so schlecht und auch dem Mann mundet er sehr. Wie ihr wisst liebe ich nussige Tees und ich habe ein Faible für interessant geformte Teeblätter. Und diese finde ich wahnsinnig interessant, bunt und hübsch gekringelt, aber nicht zu stark. Wegen vielen Projekten wird der Tee aber häufig nicht am Tisch getrunken, sondern in einer etwas größeren Kanne mit Sieb. Einfach, weil man dann aus einem Tässchen nippen kann, ohne zu viel Plantscherei zu haben. Bei der Arbeit mit Laptop und anderem Technikkram schon manchmal wichtig.

Herzliche Grüße vom Arbeitsplatz,
Atessa

Zum Tee mit...

Gestern Abend saß ich beim Tee nach einem Ereignisreichen Wochenende. Ein Wochenende das meine Gedanken und Gefühle durchgeschüttelt hat. Es hat mir bewusst gemacht, was Tee bedeuten kann und wie spannend die Arbeit ist die ich hier mache. In letzter Zeit wurden die Themen sehr sachlich aber ist Tee nicht auch Magie und Sinnlichkeit? Kann Tee einen nicht auf eine imaginäre Reise mitnehmen? Ein Schluck deines Lieblingstee weckt die Gefühle die Du mit diesem verbindest. Ein Schluck kann dich an einen anderen Ort schicken, an einen Ort an dem Du diesen Geschmack das erste mal wahrgenommen hast. Vielleicht erinnert er dich aber auch an die Person die Du einmal warst.
Meine Gedanken kreisen also und ich habe diese Idee für diese neue Blog Rubrik. Eine Rubrik, die mich aus dem Altag holt und mir neue Herrausforderungen stellt.


Die Reise meines Geburtstagsgeschenks

SIch hatte jetzt vor geraumer Zeit Geburtstag. Da ich im Urlaub zu dieser Zeit war, bekam ich meine Geschenke von Freunden im nachhinein.
Yemin schickte mir mein Geschenk per Post ohne Sendungsverfolgung. Ein großer Fehler!
Dieses Paket kam einfach nicht an. Inzwischen war Yemin schon selbst in Berlin, aber das Paket war verschollen. Ich wusste was drin war und wollte es unbedingt haben. Irgendwann wurde das Paket zum Absender zurück geschickt.

Als Yemin wieder zu Hause war, wagte sie einen zweiten Versuch, diesmal mit Sendungsverfolgung. Das Paket kam nun endlich auch an. Die geilste Begründung dafür, warum das Paket nicht beim ersten Mal angekommen war, "nicht von der Post abgeholt". Hä, liebe Post, wie wäre es denn, wenn ich einfach mal einen Benachrichtigung in meinen Briefkasten bekomme. Dann wüsste ich auch, dass das Paket auf mich auf der Post wartet. Was ich aber wirklich schade finde, ist, das nur Pakete mit Sendungsverfolgung bei mir ankommen, aber die ohne nicht. Und das passiert leider sehr oft. Also liebe Postboten bzw. Paketboten, ein Tipp von mir: Kommunikation ist alles. wenn nicht mit Worten, dann schriftlich.
Sorry Leute, das musste ich hier mal kurz loswerden.

Also nun gut, das Paket war endlich da. In diesem Paket war ein Tee aus Belgien. Ein sehr teurer Ali Shan.


Bevor ich den Tee aufmachte, suchte ich mir das passende Equipment aus.
Ich machte den Tee vorsichtig auf und roch erstmal daran. Ich genoss den Geruch. Der Ali Shan hat den typischen grasigen und blumigen Duft. Ein typischer heller Oolong.


Nach ein paar Sekunden nahm ich ein Löffel voll Tee und schüttete es in den Gaiwan. Ich kochte mein Wasser auf und goss ihn über den leckeren Tee, da ich jetzt den Tee schmecken wollte.
Ich ließ ihn 20 Sekunden ziehen und dann goss ich ihn in die Schale. Seine Farbe war gelblich in der Schale. Ich roch nochmal kurz daran und dann trank ich ihn. Die 20 Sekunden Ziehzeit wiederholte ich bis zum dritten Aufguss. Ich erhöhte die Ziehzeit um weitere 10 Sekunden bei den Aufgüssen 4-6.
Dann noch einmal um weitere 10 Sekunden bei den Aufgüssen 7 und 8.

Nun zum Geschmack: Dieser Ali Shan ist ein sehr weicher Tee. Er schmeckt sehr grasig, blumig und am Gaumen schmeichelt der Tee mit seiner Sanftheit. Der Geschmack hält lange an.










Ausgeraubt– Atessa #6: Drei Teeverrückte

Im Oktober habe ich mal wieder bei Yemin vorbei geschaut. Mein letzter Besuch war aber auch unglaublich lange her. Unser Treffen haben wir so geplant, dass die liebe Thirsty auch da war. Und so konnten wir einen sehr schönen Tee-Tag zu dritt verbringen.
Bei ein, zwei, drei... Tees haben wir über die letzten Ereignisse gesprochen und Erfahrungen ausgetauscht.
Zwischendurch saßen wir zu viert am Teetisch, wenn die angehende kleine Teemeisterin noch dazu kam.
Thirsty hatte auf jeden Fall ihren Spaß. Leider konnten wir unseren Raubzug durch Yemins Teevorräte nicht ganz so durchführen, wie geplant.
Aber wir haben glücklicherweise die ein oder andere leckere Schale Tee trinken dürfen. Sie war sogar so spendabel, uns mehr als die übliche Fingerhutportion zu gönnen.
Gespeist haben wir auch königlich, ich liebe Sushi ja sehr.
Nach dem üppigen Mahl tat eine weitere Schale Tee auch wirklich Not. So viel Tee habe ich tatsächlich lange nicht mehr zu mir genommen, sodass ich bald leicht einen im Tee hatte.
Ich hätte wirklich gerne diverse Teekannen adoptiert, Teeschalen eingesteckt und Teevorräte minimiert. Das schafft die liebe Yemin schließlich gar nicht alles alleine!
Mitgekommen sind dann diese zwei neuen Utensilien: Einmal der wunderschöne Teetisch aus einer Kombination mit Bambus und Keramik. Daran gefällt mir besonders, dass er so schön transportabel ist und ich ihn einfach so schnell auf den Balkon stellen kann, um dort meinen Tee zu genießen. Und die süße kleine Teekanne habe ich Thirsty abschwatzen können :) Sie ist für mehr als eine Person gemacht – oder für eine sehr durstige Person *wink*

Mädels, ich danke euch für den schönen Tag und die tolle Zeit mit euch! Es hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht =)

Herzlichst, Atessa

Monatsfavorit Oktober # Thirsty

Hallo ihr Lieben, ich bin es eure "EckChen".

Mir wurde die Ehre Zuteil in nächster Zeit die Posts von "Thirsty" zu übernehmen.

Dann fangen wir mal gleich an.
Mit was wurde ich im letzten Monat am liebsten abgefüllt. Hm, lasst mich mal kurz überlegen.

Natürlich mit dem Ali Shan. Der wärmt mein Bäuchlein und duftet so gut. Es findet eine Symbiose zwischen uns statt. Ich liebe den Ali Shan sehr, aber leider war es das mit uns. Die letzte Packung hat Thirsty nun aufgebraucht. Eine weitere wird es nicht mehr geben, darüber sind wir beide sehr traurig.

das waren noch Zeiten mit dem Ali Shan

Aber Thirsty wird für mich schon einen Ersatz finden. Der Li Shan (der Bruder vom Ali ) ;) wird ein kleiner Trost in nächster Zeit sein.


Bis zum nächsten mal
Eure "EckChen"

Achtsamkeit

Facebook, Instagram, Pinterest, Google, Twitter, Youtube überall sind wir mit unserem Blog vertreten. Die sozialen Netzwerke sind ein Segen und ein Fluch zugleich. Teile ich einen Post nicht bei Facebook, so wird der Blog nicht geklickt. Klickzahlen! Das Thema! Doch wozu eigentlich? Der Blog ist nicht gesponsort, er verdient kein Geld, wozu also die Sucht nach höheren Klickzahlen? Ist es wohl doch das Ego, das mich dazu bewegt?
Doch beim Tee sollte man sein Ego hinter sich lassen. Nur wenn man eine Einheit mit dem Tee bildet, kann eine gute Schale Tee auch gelingen. Erst dann kann man das Resultat genießen.
Facebook und Instagram, ich nehme euch gern mit zu einer Schale Tee, doch das Bedienen der sozialen Netzwerke kostet Zeit. Zeit die beim Teegenuß verloren geht. Oft ist nach dem Fotografieren der Tee kalt geworden oder ich habe vergessen, den Tee umzugießen.



Beim Surfen durch Instagram bin ich heute auf einen Post gestoßen. Mehr Achtsamkeit beim Essen, ein Online Seminar.
Genau mein Thema! Aber bin ich den wirklich noch Achtsam mit meinem Tee? Nein! Ich bin so sehr damit beschäftigt, Bilder und Videos zu machen, dass ich den besten Tee nicht mehr genieße. Heute also, gleich nachdem ich diesen A...Tritt erhalten habe, genoss ich meinen Tee wieder oder versuchte es zumindest.
Ich kam zur Ruhe und merkte wie schwer es mir fällt, das Handy beiseite zu legen und mich nur auf den Tee und das drumherum zu fokussieren.



Wo ist die Achtsamkeit in meinem Leben hin?! Ich hatte es immer schwer, mich auf Dinge zu konzentrieren. Der Tee half mir dabei, meine Balance zu finden. Diesen Weg muss ich wieder finden... der erste Schritt ist getan!
Ich glaube, das mit der Ruhe auch wieder mehr neue Ideen für den Blog kommen.


Xi Gui - Sheng Gushu 10 Jahre gelagert



Wenn ich junge Sheng Puerh trinke, habe ich manchmal das Gefühl, dass mein „Bauchgefühl“ mir davon abrät. Die Gushu-jung-Sheng Puerhs von Nan Yi aus Berlin waren da etwas freundlicher.


Deshalb versuche ich nun einen 10 Jahre gelagerten Xi Gui - Gushu Sheng Puerh, Gushu bedeutet in dem Fall von 300 -500 Jahre alten Bäumen, den ich direkt im Laden schon einmal kosten durfte.


Heute bei Sonne-Wolken Mix an einem schönen Herbstsonntag, die Nachbarschaft Ruhe verströmend, sitze ich hier draußen und gieße diesen Puerh ( 3g im 45 ml Gaiwan und heißem Wasser).


Schon die trockenen Blätter versprechen viel. Ein etwas größeres Stück der Probe, lässt auf lockere Pressung schließen. Sie riechen auch erwärmt angenehm nach Pu, ohne schlechte Einflüsse.


Die ersten Aufgüsse dann mit schön klarer, orangener Farbe und angenehm, weichem, süßem Geschmack nach Kräutern und hellen Früchten, natürlich leicht bitternd und astringierend am Gaumen und den Zungenseiten. Der Puerh ist sehr ergiebig und bleibt geschmacklich im Mundraum lange haften.


So sitze ich nun und gieße diesen Tee immer wieder auf, spüre seine Wärme und Energie in mir fließen, stille meinen Durst bei dieser positiven Bitterkeit und lasse die Zeit an mir vorbeifließen. Die Aromen lassen dann nach und ich betrachte die feuchten 2-3 fingerlangen Blätter, die gleichmäßig, dunkelgrüne Farbe besitzen, sich elastisch anfühlen und oft längs gerollt erscheinen.


Insgesamt also ein guter Eindruck, den dieser Tee bei mir hinterlässt. Vielleicht, würde ich denken, könnte er noch etwas liegen, könnte von seiner leichten Pu-reizbarkeit noch etwas in Süße verwandeln, so mir mein Bauchgefühl rät. Aber andererseits ist er schon gut auf dem Weg und hat etwas davon, was mir an jungen Puerhs eben fehlt.


Es ist schwierig, daraus jetzt etwas für Gushu abzuleiten. Zu vergleichbaren Puerhs aus anderen Quellen, ohne Gushu, würde ich schon etwas darin sehen. Werde wohl noch weiter probieren müssen...


Gut, „viel Tee und heiß gießen“ ist schon eine Herausforderung. Deshalb der nächste Versuch nach Anweisung von Nan Yi (etwas abgewandelt) : 2g im 45 ml Gaiwan bei ca. 90° C Wassertemperatur, beginnend mit 1 Minute Ziehzeit, bei leichtem Nieselregen an diesem Tag, diesmal drin, gemütlich am Teetisch aufgegossen.
Der Puerh wirkt etwas weicher in den Aufgüssen, bei ähnlichem Geschmack, leichte Bitterkeit am Gaumen, die mir aber nicht so umfassend erscheint, weniger Astringens.
Die Aufgüsse ab dem 2. relativ gleichmäßig komplex mit einer Vielzahl an Aromen und einem etwas hervorstehendem Aroma ähnlich wie Getreide, etwas malzig, ab dem 8. dann wird’s leichter, ich verlängere die Zeit noch mal und gieße den 10. direkt heiß, bevor ich zum Höhepunkt komme.



Dazu habe ich eine 120 ml Tonkanne vorbereitet, in der ich den gegossenen Tee ca. 15 Minuten auf einer Kerze ziehen lassen werde. Er kocht nicht direkt, ist aber doch sehr heiß.
Der erste Schluck dann von diesem Sud ist schockierend stark und wild, ein Konzentrat an Aromen und Eindrücken, dem ich nur mit einem Schluck Extrawasser begegnen kann, was den Tee wieder ins „Ordentliche“ herunterzieht.
Auch der zweite Aufguss, länger ziehen gelassen, erbrachte einen starken Sud, der mir mit etwas Wasser sehr interessant erschien.
Und ich hab lange überlegt, was das wohl für ein spezieller Geschmack da hinten in meinem Mund ist, bis mir der Gedanke an Lakritze kam. Ja, das könnte es sein, ohne das Salzige, mehr auch von der Textur her.


Wenn ich nun beide Teetage vergleiche, ergibt sich ein etwas ambivalentes Bild. Der heiße Aufguss erzeugte mehr Wärme, die mir am zweiten Tag etwas fehlte. Die anregende Wirkung war mir dagegen am zweiten Tag fast unangenehm höher, vielleicht durch die zwei Konzentrate. Geschmacklich war der zweite Tag ohne Sud gesehen, angenehmer, weicher aber nicht so vielschichtig, wie der erste Tag.

Und interessant auch mein Versuch mit 1g auf 75 ml, heiß gegossen und dann Grandpastyl getrunken. Schön leicht aber mit typischem Pu-Aroma und wenig Bitterkeit aber auch nicht so komplex.



Bei einem Besuch im Laden von Nan Yi konnte ich mich dann noch einmal ausführlich über diesen Tee, auch dazu im Vergleich mit einem nicht Gushu Puerh, austauschen und diese genießen...

Und als Nachtrag die Ankündigung von Nan Yi, 5 Verkostungen zu diesem sehr interessanten Thema Gushu bei sich zu veranstalten:

https://nan-yi-tee.de/epages/d3df5160-c9eb-4f2f-a0c5-c3e84249af1d.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/d3df5160-c9eb-4f2f-a0c5-c3e84249af1d/Categories/Newsletter/Gu_Shu_Tee_Verkostung

wo dann gerade auch auf die Besonderheiten dieser Tees im Bezug auf andere, ähnliche Tees eingegangen wird.

Huang Ya Ming Qian

Der Berliner Teesalon hat mich mal wieder angenehm überrascht.
Bei meiner  ersten Online - Bestellung dort, habe ich neben meinem Standart – Gelbtee auch eine Probe von diesem Huang Ya Ming Qian mitbestellt. Und schon als ich die Tüte öffnete, war ich ganz begeistert vom Duft, der sehr fruchtig herauskam und den Blättern selbst.
Ein schneller  erster Versuch zeigte mir dann, dass das ein ganz besonderer, schöner Tee ist. Ich mag gelbe Tees sehr gern, konnte mich aber auch schon von der Bandbreite an Qualitäten überzeugen.


Heute der „konzentrierte“ Versuch.
2g auf 75 ml Porzelangaiwan, 90° C.
Nun soll er  zeigen, was er kann und mir damit sagen, ob er sich zu kaufen lohnt.


Die trockenen Blätter, wie gesagt, riechen schon fruchtig und frisch, sehen schön aus mit vielen Spitzen, typischer  gelber Farbe.


Der Aufguss sehr hell mit einem leichten Stich ins Gelbe. Das Aroma leicht zuerst, das dann stärker wird. Und das hängt natürlich auch von den Ziehzeiten ab. Ich finde ihn schön ausgewogen, angenehm und rund, mit süßlichem Abgang ohne Bitterkeit.
„Rind gut durch die Kehle“ und „ noch nicht ölig aber kurz davor“ sind die Kommentare an meiner Seite…
Und in den späteren Aufgüssen „ein ganz leicht astringierendes Gefühl am Gaumen“.


Die feuchten Blätter zeigen die Qualität, wenn sich die Blattspitzen leicht öffnen, alles ganz „junges Gemüse“ und eine schöne Farbe sehe ich auch.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich sehr froh über diese Probe bin und der Tee mich überzeugt hat.