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Ye Min:



Sein nun mehr 20 Jahren beschäftige ich mich mit der Teekunst. Ich kam durch meinen damaligen Kung Fu Lehrer zu dieser Kunst. Er brachte wunderbare Tees aus Taiwan mit und ich verfiel den kleinen süßen Teekannen.
2008 startete ich den ersten Teeblogs Deutschlands, Yemin Tea. Aus diesem Blog ist dann dieser hier geworden. Der Blog wandelte sich mit der Zeit und ist mein absolutes Herzensprojekt.
  Immer wieder werde ich gefragt, ob ich denn keine anderen Hobbies hätte, als den Tee. Der Tee ist mein Weg, aber ich liebe es zu lesen, zu kochen und zu backen, die Natur zu entdecken, Reisen, chinesisch lernen, Religionen, Menschen zu treffen und mich über Gott und die Welt zu unterhalten... etc.  aber hier ist nun einmal der Tee das TEEma.

Seit einiger Zeit hilft mir meine gute Freundin "Thirsty" bei diesem Projekt. Sie lebt die Teekunst ein paar Monate länger als ich und ist, wie Ihr Name schon sagt, immer durstig. Trinkt mir auch mal meinen Tee weg.
Atessa schrieb mich eines Tages an und wollte etwas über den Tee lernen und hatte viele Fragen. Sie erinnert mich sehr an meine Anfänge, und ich freue mich sie als Co-Autorin gewonnen zu haben. Sie belebt den Blog, gibt diesem Frische und fordert mich zum Hinterfragen, zum Nachdenken auf, aber inspiriert mich auch mit neuen Ansätzen.  

Thirsty:

Hallo allerseits, ich bin Thirsty und gerade 39 Lenze geworden. Bin wohl die Weiseste ;) in dieser Runde, aber auf jeden Fall die Älteste;(.
Nun, wie bin ich zum Tee gekommen? Eigentlich genau wie YeMin. Das ist jetzt mehr als 15 Jahre her.
Auch ich kam zum Tee über die Kampfkünste (Kung Fu).
Damals trafen wir uns an den Sonntagen zum Kung Fu Filme schauen und tranken dabei Tee. Ahnung von Tee hatte ich damals nicht, ich ging nur nach dem Geschmack. Später lernte ich erst, dass es so viele verschiedene Sorten Tees und verschiedene Qualitäten gab.
Zurück zum Film ;). 
Mein damaliger Kung Fu Meister zeigte uns gerne chinesische Filme (und er hatte eine Menge davon), und ich sog das mit meinen Kung Fu Brüdern und Schwestern (eine davon war YeMin) gierig ein.
Der Meister machte uns einen sehr guten taiwanesischen Oolong Tee. Danach waren wir so geflasht, dass wir nicht mehr still sitzen konnten und so immer unsere Formen liefen.
Es war ein schönes Beisammensein. Wir tranken Tee, der Film lief und wir alberten rum.
Es hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert. Heute ist die Kampfkunst ins Hintertreffen geraten, aber der Tee blieb all die Jahre bestehen.
Der Tee bietet bis heute Anlass Freunde zu mir einzuladen, und gemeinsam Tee zu trinken und über die alten Zeiten zu reden.
Ach so, was ich noch so mag außer die Liebe zum Tee, ich lese gerne, schnippele gerne an meinen Bonzais herum, geh mit Freunden Essen;).....

Atessa:


Mein Name ist Atessa und ich bin 23 Jahre alt. 

Ich koche zwar selten Tee in einer großen Teekanne, aber wenn ich es tue, erinnert mich die Kerze, die ich für das Stövchen zum Warmhalten benötige, an die Bedeutung von meinem persischen Namen Atessa: Feuer und Flamme. Somit hat er sogar etwas mit dem Teetrinken zu tun.
Richtig viel Freude macht mir das Trinken, seitdem ich eine richtig große Glastasse mit passendem Sieb habe, meine Oma hat sie mir geschenkt (Danke Omi =*)
Ich komme aus einer Familie, in der sehr viel Tee (aber auch sehr viel Kaffee...) getrunken wird. Schwarzer Tee, Früchte-Tee, Kräuter-Tee. Was fehlt? GRÜNER Tee! Und genau diesen habe ich irgendwann in einem Teegeschäft entdeckt und war begeistert. 
Wie, es gibt so viele unterschiedliche Teesorten?
Alle musste ich ausprobieren, viele aromatisierte Tees, Oolong und Matcha habe ich auch entdeckt und was mir ab und an auch besonders gut schmeckt ist Kukicha.
Allein bin ich mit meiner „exotischen“ Teetrinkerei in meiner Familie immer noch.

Wie bin ich darauf gekommen, mich mehr mit der Teezeremonie zu beschäftigen?
Tja, lange wusste ich, dass es sie überhaupt gibt. Den Anstoß zu einer richtigen Tee-Faszination hat mir Ye Mins Blog gegeben, vor allem auch ihre Videos.
Inzwischen bin ich seit April 2013 ein Teil von Yemin-Tea, meinen ersten Post könnt ihr hier nachlesen.

Was gibt es sonst noch über mich?
Ich bin eine naturliebende Kräuterhexe, morgens fröhlich durch den Wald laufend anzutreffen, ich tanze und wusel gerne durch die Küche und bereite vegane Leckereien zu ;) 
Außerdem lese ich unheimlich gerne und mache Musik. 
Ich spinne, im wahrsten Sinne des Wortes ;)




Hallo, ich bin Krabbenhueter. Jedenfalls das ist der Name unter dem mich die meisten Teefreunde kennen.

Mein Interesse für Tee erwachte schon früh, als ich mich fragte, ob es nötig ist, wie jeder andere, morgens Kaffe zu trinken, der eigentlich allen nicht einmal schmeckte. ( Tassen in einer langen Reihe aufgestellt, Löffel mit Kaffee rein, heiß Wasser drauf, viel Zucker, viel Milch…, sind meine ersten Erinnerungen )
 
Das war also eine Art gelebte Individualität, die mich in die andere Richtung schauen ließ.
Und genauso ist es auch heute noch. In meiner Umgebung hebe ich mich ab durch meinen gelebten Umgang mit Tee. Stein für Stein setzt sich mein Weg zusammen, von einfachsten Schwarztee, hinzu feinsten Oolongs, Abstecher nach Puerh, Geschirr, Tonkanne usw. Und jeder Schritt auf diesem selbstgepflasterten Weg ist sowohl Antwort als auch Frage.

Eine Einladung zum Tee, als Einstieg zu mehreren Taijiquanseminaren, öffnete mir die Tür zu erlebter chinesischer Teezubereitung. Da ahnte ich nicht, dass ich später, jetzt bei ihr im Blog über Tee schreiben würde.
 

Tee und Taijiquan sind zwei getrennte Welten, die in mir zusammenfließen. Und das Schöne daran ist, dass ich beides draußen in der Natur bewegen kann.
 

Und sonst: eher nichts Aufregendes, versuche ich das Besondere in das Einfache hineinwachsen zu lassen, stülpe es nicht über, gehe lieber einfach auch mal einen Schritt zurück und frage mich, was nötig ist und was nur äußerlich.

Ja, und Krabbenhueter selbst bedeutet nichts weiter als meine Gedanken, die wie kleine Krabben durch die Gegend laufen etwas zusammenzuhalten und ihnen manchmal eine Richtung zu geben …

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